Herausforderung
Die zentrale Notaufnahme des Klinikums stand vor der Aufgabe, eine Vielzahl an medizinischen Informationen – darunter CT-Bilder, Vitalparameter, Patientendaten und Livebilder – schnell, sicher und übersichtlich auf Großbildschirmen darzustellen. Die Anforderungen an das System waren hoch: robuste, hygienische Monitore, Dauerbetrieb, sofortige Verfügbarkeit sowie einfache Bedienbarkeit unter großem Zeitdruck. Die bestehende Technik war diesen Ansprüchen nicht mehr gewachsen und musste daher neu ausgeschrieben werden.
Lösung
Das Klinikum entschied sich für das EIZO-System mit 55-Zoll-4K-Großbildschirmen (CuratOR Surgical Panel) und dem Large Monitor Manager LMM0802-HDM. In enger Zusammenarbeit mit EIZO und dem Fachhändler SQ-Labs wurde das System exakt auf die klinischen Anforderungen abgestimmt. Über Encoder wird die Anzeige auch für Lehre und Überwachung gestreamt. Das System zeigt automatisch alle relevanten Informationen in einem festen Layout – ohne Umstellaufwand zwischen Notfällen – und ermöglicht damit einen reibungslosen und effizienten Betrieb.
Ergebnis
Das EIZO-System wurde ohne Einarbeitungsphase erfolgreich in Betrieb genommen und arbeitet seither zuverlässig. Es trägt wesentlich zur Patientensicherheit bei, indem es alle relevanten Daten zentral, klar und sofort verfügbar anzeigt – insbesondere in kritischen Situationen. Die Lösung erfüllt nicht nur aktuelle Anforderungen, sondern ist durch ihre Streaming- und Netzwerkfähigkeit auch für zukünftige Entwicklungen im Klinikalltag bestens gerüstet. Weitere Ausbauschritte sind bereits in Planung.
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Besondere Anforderungen in der Notaufnahme
Am Universitätsklinikum rechts der Isar in München spielt neben der exzellenten medizinischen Versorgung auch die Forschung eine zentrale Rolle – gemäß dem Leitmotiv „Wissen schafft Heilung“. Dieser hohe Anspruch gilt ebenso für die zentrale interdisziplinäre Notaufnahme, in der eine schnelle, präzise und umfassende Informationsverfügbarkeit essenziell ist, um Patienten optimal zu versorgen. Insbesondere im hochmodernen Schockraum, der seit 2014 in Betrieb ist und über einen direkt angeschlossenen CT-Bereich samt Kontrollraum verfügt, laufen zahlreiche kritische Datenquellen zusammen – darunter CT-Bilder, Vitalparameter, Patientendaten, eine Stoppuhr sowie Livebilder vom Hubschrauberlandeplatz. Diese Informationen müssen zuverlässig, in hoher Auflösung und unter größtem Zeitdruck auf Großbildschirmen dargestellt werden. Die Technik muss im Dauerbetrieb funktionieren und zugleich besonders robust, hygienisch und sofort einsatzbereit sein. Da das bestehende System diesen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde, entschied sich das Klinikum im Jahr 2020 zu einer kompletten Neuausschreibung der Bilddarstellungstechnologie.
Das Rundum-Sorglos-Paket
Das im Preis- und Leistungsverhältnis herausragende EIZO System erfüllt nicht nur alle technischen Anforderungen es ist ein „Rundum-Sorglos-Paket, wenn es um die Anwendung im Schockraum geht.“ erläutert Fritz Seidl die Entscheidung für EIZO. In mehreren initialen Treffen und Projektbesprechungen mit EIZOs Fachhändler SQ-Labs und unter Einbeziehung aller relevanten Mitarbeitenden, aus den Bereichen Medizintechnik, IT und Leitung der Notaufnahme und Unfallchirurgie, wurde der benötigte Leistungsumfang nochmals klar definiert.
Im Schockraum und im CT-Raum kommen jeweils ein CuratOR Surgical Panel zum Einsatz. Auf diesen Großbildschirmen mit jeweils 55 Zoll Bildschirmdiagonalen und 4K Auflösung werden jeweils die gleichen Videosignale in einem Layout mit 6 Anzeigenfenstern angezeigt. Die Bildsignalverteilung übernimmt der EIZO Large Monitor Manager LMM0802-HDM. Dieser hat 8 HDMI-Signaleingänge und 2 Ausgänge. Eines der zwei Ausgangssignale wird über einen Encoder zum Streaming zur Verfügung gestellt. Mittels drei EIZO DuraVision Encoder DX0211-IP können die Informationen aus dem Schockraum per Stream auch im Netzwerk der Technische Universität München (TUM) z.B. für Lehrveranstaltungen und im Überwachungsraum, abgerufen werden. Damit hat sich das Universitätsklinikum für zukünftige Anwendungen gewappnet.
Pandemiebedingte Umstände wie Lockdown, Lieferverzögerungen und Abstandsregelungen stellten das Projektmanagement vor besondere Herausforderungen. Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum konnte das Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.
EIZO-Lösung verbessert Informationsfluss im Notfallbetrieb
Das EIZO-System bietet dem Universitätsklinikum rechts der Isar eine hochzuverlässige und sofort einsatzbereite Lösung für die zentrale Notaufnahme. Durch die voreingestellte Anzeige aller relevanten Informationen in fest definierten Fenstern entfällt jeglicher Umstellaufwand zwischen einzelnen Notfällen, was wertvolle Zeit spart. Die einfache Bedienung ohne Einarbeitungsphase ermöglicht einen reibungslosen Betrieb vom ersten Tag an. Das System zeigt alle patientenrelevanten Daten gebündelt auf einem Großbildschirm – eine klare und schnelle Übersicht, die insbesondere in kritischen Situationen zur Verbesserung der Patientensicherheit beiträgt.
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„Das EIZO-System zeigt alle Daten des Patienten im Schockraum gebündelt auf den großen Bildschirmen. Das trägt vor allem in kritischen Situationen wesentlich zur Patientensicherheit bei.“
Dr. med. Michael DommaschÄrztlicher Leiter der zentralen Notaufnahme
„Das EIZO System ist ein Rundum-Sorglos-Paket, wenn es um die Anwendung im Schockraum geht.“
Fritz SeidlKlinikmanagement Unfallchirurgie
Fazit
Zukunftsfähige Notfallmedizin am Universitätsklinikum
Mit dem Einsatz des EIZO-Systems hat das Universitätsklinikum rechts der Isar eine leistungsstarke und zukunftsfähige Lösung implementiert, die den hohen Anforderungen der Notfallmedizin gerecht wird.
Neben der sofortigen Verbesserung der Arbeitsprozesse und der Patientensicherheit bietet das System weiteres Entwicklungspotenzial. Zukünftige Erweiterungen und neue Einsatzmöglichkeiten sind bereits angedacht, sodass das System langfristig einen wichtigen Beitrag zur digitalen Weiterentwicklung des Klinikbetriebs leisten wird.
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